Philips bietet vielfältige Streaming-Optionen zwischen TV-Geräten und Tablet-PCs

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Das neue Erfolgsrezept des niederländischen Unternehmens Philips sieht flexibel kombinierbares Streaming zwischen verschiedenen Fernsehgeräten, Tablets und Smartphones vor.

Streaming statt Smart-Features

Philips plant als Kampfansage an preiswerte Smart-TV-Angebote eine neue Produktsparte mit vielfältigen Streamingoptionen zwischen Flachbildfernseher und fernsehfähigen Endgeräten aus der Mobilsparte. Im Unterschied zu Video-on-Demand-Anbietern, wie Maxdome, Lovefilm und Watchever, legt Philips seinen Schwerpunkt auf die lokale Vernetzung verschiedener Geräte in einem Haushalt. Mit einem zentralen Fernseher, der im Netz als Server agiert und den Stream an verbundene Clients weitersendet. Das stellt einige Anforderungen an das zentrale Gerät hinsichtlich der Steuerbarkeit durch die Clients und damit auch an den zentralen DVB-Tuner, welcher gleichzeitig mehrere Frequenzen verarbeiten muss.

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Streaming ala Nintendo Wii U oder Playstation 4

Eine nächste Neuheit ist die Umsetzung des Miracast-Standards in sämtlichen Philips-Fernsehgeräten. Durch diese Technik können Anzeigeinhalte von Smartphones, Tablets und anderen Rechnern per Funk auf den Fernseher gescreent werden, ohne dass zusätzliche Hardware nötig wäre. Dies gibt es bereits bei der Set-Top-Box Apple TV, eine Errungenschaft stellt aber die Konzentration dieser Technik in eine gesamte Fernseh-Produktreihe dar. Ein ähnliches Streaming findet sich auch schon in Sonys Playstation 4 sowie bei Nintendos Wii U.

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Separate Apps für Smartphones und Tablets

Smartphone-Nutzern erleichtert Philips die Bedienung durch eine extra App zur Fernsteuerung, die die TV-Sender auf das Phone bringen kann – leider mit der bisherigen Einschränkung auf iOS-Systeme, aber eine Version für Android ist bereits für kommenden Sommer angekündigt.

Direct-LED und Edge-LED

Außerdem arbeitet Philips weiter am Ambilight-Projekt. Fernsehgeräte der Serien 5- und 6000 werden hierbei mit mehreren LED-Leisten versehen, was unter anderem eine gemütlichere Fernsehatmosphäre schaffen soll. Dabei hat Philips verschiedene Preissegmente im Blick. Die preiswerteren Versionen verfügen über Direct-LEDs, die besseren Modelle verwenden die Edge-Technik, welche besonders schmale Fernsehgeräte mit einer Dicke von maximal zehn Millimeter ermöglicht – im Unterschied zu den Direct-LED-Geräten mit 30 Millimeter. Ab März 2013 werden die ersten Geräte ausgeliefert, Verkaufspreise hat der Hersteller jedoch noch nicht genannt.

(Bilder © Philips)

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